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jali b5821d3558 Add hardware diagram
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2026-05-18 23:31:22 +02:00
jali 2706a132cb Merge branch 'develop'
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2026-05-14 22:24:10 +02:00
jali 59ea80ea68 Add corrections 2026-05-14 22:15:26 +02:00
jali 28b53485b0 Remove e-pub build
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2026-05-14 20:13:12 +00:00
jali 09a5f2c87e Remove e-pub build 2026-05-14 22:10:41 +02:00
jali 3c265e90ec Add pipeline support
Build LaTex Document / Build (push) Failing after 10s
2026-05-14 20:09:22 +00:00
jali dfb7430f2f Finish slides and notes 2026-05-14 20:09:22 +00:00
jali f11d79ecdb Add pipeline support 2026-05-14 22:08:29 +02:00
jali 515527b91d Finish slides and notes 2026-05-14 22:02:14 +02:00
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+12 -2
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@@ -1,3 +1,11 @@
# Build script that builds and configures a LaTeX document
# Can be extended to build other formats, such as odt or gmi files, and
# will create a new release, with the generated files as target.
#
# Variables
# - MAJOR: The major version number for the release version scheme
# - MINOR: The minor version number for the release version scheme`
name: Build LaTex Document
run-name: ${{ gitea-actor }} is building LaTeX documents
on:
@@ -21,5 +29,7 @@ jobs:
with:
files: |-
build/*.pdf
name: Release ${{ gitea.run_number }}.${{ gitea.run_attempt }}
tag_name: Release_${{ gitea.run_number }}.${{ gitea.run_attempt }}
build/*.epub
name: Release ${{ vars.MAJOR }}.${{ vars.MINOR }}.${{ gitea.run_number }}.${{ gitea.run_attempt }}
tag_name: Release_${{ vars.MAJOR }}.${{ vars.MINOR }}.${{ gitea.run_number }}.${{ gitea.run_attempt }}
+3
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@@ -66,6 +66,9 @@
% import the slides here
\input{slides/01.Introduction}
\input{slides/02.JustForFun}
\input{slides/03.Foss}
\input{slides/04.WhatIsAnOs}
\input{slides/05.Differences}
% epilogue
\begin{frame}
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+283 -4
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@@ -34,7 +34,7 @@ Benutzer, verbunden mit der Bitte, die Passwörter in eine leere Zeichenkette zu
ändern. Etwa 20% der Nutzer folgten seinem Aufruf. Ein Sieg mit dem Stallman
noch Jahre später gern angab.
### GNU
### GNU slide
In späten 1970er und frühen 1980er Jahren begann die Hacker-Kultur in den USA zu
fragmentieren, und viele Firmen wollten nicht, dass ihr Code in die Hände
@@ -66,8 +66,8 @@ befand, als die Büros, und diese Funktion viele Laufwege ersparte. Die
Stallman, dass es einen Bedarf an Software gab, die jeder frei nutzen und
Verändern kann.
Richard Greenblatt, ein befreudeter Hacker am MIT, gründete derweil die Firma
*Lisp Machines Inc.*, um due LISP-basierten Computer bauen zu können, die er
Richard Greenblatt, ein befreundeter Hacker am MIT, gründete derweil die Firma
*Lisp Machines Inc.*, um die LISP-basierten Computer bauen zu können, die er
zusammen mit Tom Knight im MIT-Lab designed hatte. Greenblatt wollte kein Geld
von aussen annehmen, um möglichst unabhängig zu bleiben. Das führte zu
Spannungen mit einigen Kommilitonen, die lieber Investoren-Geld annehmen
@@ -131,6 +131,285 @@ das letzte fehlende Puzzle-Teil in die Hand: GNU/Linux war geboren.
Über den Namen dieses Betriebssystems gibt es bis heute übrigens Kontroversen.
Die Free Software Foundation besteht darauf, dass vollständige System GNU/Linux
zu nennen, was technisch richtiger ist (zumal es inzwischen auch Systeme wir
zu nennen, was technisch richtiger ist (zumal es inzwischen auch Systeme wie
GNU/Mach und GNU/Hurd gibt). In der Öffentlichkeit hat sich die Kurzform *Linux*
weitestgehend durchgesetzt.
## Vom Konsumenten zum Agenten
### Was bedeutet "Frei und Quelloffen"?
Der Kern von FOSS ist die Freiheit, mit einem Stück Code (einem Programm) zu
machen was man möchte. "Frei" ist zu verstehen wie in "Freiheit" nicht wie in
"Freibier". FOSS ist zwar meistens kostenfrei, aber das ist nicht das Ziel. Es
gibt durchaus Firmen, die mit FOSS Geld verdienen.
Viele Unternehmen schreiben *Open-Source* auf ihre Software, weil man sich den
Quellcode ansehen kann. Das ist aber nicht das Gleiche. Diverse Projekte heißen
*Open-Irgendwas* obwohl die Software komplett closed source ist.
### Die 4 essentiellen Freiheiten
Die Free-Software-Foundation definiert die essentiellen Freiheiten so:
- Die Freiheit, eine Software so zu verwenden, wie ich es möchte, zu jedem
Zweck.
- Die Freiheit zu lernen wie das Programm funktioniert, und es so ändern zu
können, dass es das tut, was ich möchte.
- Die Freiheit kopien dieser Software mit anderen zu teilen, so dass sie davon
profitieren.
- Die Freiheit die von mir vorgenommenen Änderungen mit anderen zu teilen. Somit
haben alle, die die Software nutzen, die Chance von meinen Verbesserungen zu
profitieren.
Und ja, die Aufzählung startet offiziell bei null. Wir sind hier schließlich
bei Informatikern, die machen das immer so.
Die Freiheiten 1 und 3 erfordern unbedingt den Zugang zu dem Quellcode des
Programms.
Diese grundlegenden Ideen sind im Laufe der Zeit verfeinert und in rechtliche
Verträge (Lizenzen) gegossen worden, die inzwischen auch von Gerichten in
aller Welt anerkannt werden.
Die bekannteste dieser Lizenzen ist die *GNU General Public License* unter der
auch Linux selbst steht. Diese Lizenzen haben die Eigenschaft *infektiös* zu
sein. Das heißt die Software, und alle davon abgeleiteten Werke müssen unter
eine Lizez stehen, die mindestens die Freiheiten geben, die die GPL auch
erlaubt. Dies soll verhindern, dass z.B. große Firmen, sich den Code von Linux
einverleiben, und ihn zu Closed Source machen, und damit auf dem Rücken
anderer Entwickler Geld zu verdienen.
Es hat verschiedene Versuche von Konzernen gegeben, dieses Konzept anzugreifen
(siehe SCO vs. Linux), die sind aber vor Gericht gescheitert.
### Und was hat das mit mir zu tun?
Die Freiheiten gelten für alle, nicht nur für Entwickler.
Software kann nicht einfach so verschwinden. Bei Closed Source kann der
Hersteller den Support einstellen, oder die Software ganz vom Markt nehmen.
Damit ist sie komplett vom Markt verschwunden, und kann nicht mehr genutzt
werden. Manchmal ist auch die Hardware nicht mehr verfügbar.
FOSS Projekte können, da der Code ja der Allgemeinheit gehört, von anderen
weiter entwickelt werden. Das kann auch durchaus kommerziell sein, in dem
Sinne, dass eine Firma sich für die Dienstleistung den Code zu pflegen
bezahlen lässt.
Es gibt keinen *Vendor Lock-in*. Ein Hersteller kann nicht, z,B. durch
entsprechende Funktionen im Code, verhindern, dass ein Gerät auf dem die
Software läuft, verändert, repariert oder mit Komponenten und Ersatzteilen
anderer Hersteller ausgestattet werden kann. *If you can't open it, you don't
own it*, ist besonders in Zeiten immer spezialisierter werdender Geräte sehr
bedeutsam geworden. Wer schon mal eine *Smarte* Glühbirne gekauft hat, die
plötzlich gar nicht mehr Smart war, nachdem der Hersteller das Produkt
eingestellt hat, kennt das Problem.
Als Nutzer ist man plötzlich nicht mehr schweigender Konsument, sondern ein Teil
einer Gemeinschaft, die sich um die Nutzung und Pflege von Software kümmert.
Dazu gehören genauso die Nutzer, wie die Entwickler, denn um beinahe jedes freie
Softwareprojekt, zumindest wenn es ein wenig größer wird, bilden sich eigene
kleine Kulturen, mit ihrer eigenen Sprache, In-Jokes und häufig einer großen
Leidenschaft für die genutzte Software. Als Beispiel dafúr dienen die
Editor-Wars.
Am Ehesten ist diese Kultur mit einer Allmende zu vergleichen: Die Software
gehört der Gemeinschaft und wird auch von allen gemeinsam gepflegt.
### Wie kann ich mich einbringen?
Viele werden jetzt denken: "Ich bin gar kein Entwickler, wie kann ich mich da
einbringen?" Freie Software lebt von den Menschen, die sie benutzen.
Nutzt FOSS!
Wenn ihr mit einer Software ein Problem lösen konntet, erzählt anderen davon.
Diskutiert und bringt euch ein.
Und zuletzt, wenn euch etwas einfällt, was ein Programm gebrauchen könnte,
schlagt es vor! Nicht jede Änderung landet nachher im Projekt, aber Feedback ist
den meisten Entwicklern sehr willkommen.
## Was ist ein Betriebssystem?
### Definition
Ein Betriebssystem ist eine besondere Art von Computerprogramm, oder besser eine
Sammlung von Computerprogrammen. Es besteht zum einen aus dem bereits erwähnten
Kernel (z.B, Linux). Dieser Kernel ist dafür zuständig die Kommunikation
zwischen den Komponenten der Hardware und den Programmen zu übernehmen. So
stellt er zum Beispiel eine einheitliche Schnittstelle bereit, die es z.B,
ermöglicht über den Soundchip Musik auszugeben, ohne dass das Programm, dass die
Musik abspielen will, wissen muss wie der Chip funktioniert, und wie man ihn
programmiert. Der Kernel kümmert sich auch darum, dass mehrere Programme
gleichzeitig laufen können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
Zu den anderen Programmen gehören:
- Eine Sammlung von Programmen, die den Systemstart organisieren (INIT system)
- Eine Schnittstelle über die Programme mit dem System kommunizieren können
(glibc)
- Hintergrunddienste, die organisatorische Aufgaben übernehmen
- Eine Benutzeroberfläche, damit Anwender:innen mit dem System interagieren
können.
Damit unterscheiden sie sich von Anwendungsprogrammen, die diese Funktionen
nutzen, um Funktionen für die Anwender:innen bereitzustellen.
### Distributionen
Aufgrund seiner Geschichte, und der unterschiedlichen Herkunft seiner
Komponenten, gibt es nicht das eine Linux-Betriebssystem. In der Anfangszeit
haben Computer-Enthusiasten noch alle Komponenten aus dem Quellcode selbst
erstellt, und Statt dessen haben sich schon früh verschiedene Firmen und private
Gruppen darum bemüht komplette Pakete zu erstellen, die sich einfach
installieren lassen. So eine Zusammenstellung heißt im Fachjargon
*Distribution*. Anders als Windows oder MacOS enthalten Linux-Distributionen
aber nicht nur das Betriebssystem selbst, sondern auch eine Sammlung
ausgewählter Programme. Neben den Werkzeugen mit denen diese Installiert werden,
ist das der größte Unterschied zwischen den Distributionen. Das Diagramm zeigt
einige der wichtigsten Distributionen, und wie die von einander Abhängen.
Für den Linux-Einsteiger ist die überwältigende Auswahl an verschiedenen
Linux-Distributionen die wohl größte Hürde. Welche soll man nehmen? Darauf wird
vermutlich jeder Linux-Nutzer eine eigene Antwort geben, denn jede/r hat seine
Lieblingsdistribution.
Die Auswahl hängt aber auch davon ab, welchen Zweck der Computer später erfüllen
soll: Ein Server braucht andere Voraussetzungen und Software als ein Desktop-PC
und der wiederum braucht andere als ein Gaming-Computer.
Für Linux-Einsteiger haben sich die beiden Distributionen Ubuntu Desktop und
Linux Mint als eine Art Defacto-Standard etabliert. Sie sind leicht zu
installieren, und erfordern keine besonderen Linux-Kenntnisse um sie zu
bedienen.
### Ubuntu
Ich stelle hier Ubuntu-Linux vor, dass auch auf vielen Linux-Installparties
verwendet wird, und eine sehr große und offene Community hat.
Ubuntu wurde 2004 als Ableitung der Debian Distribution von dem Südafrikaner
Mark Shuttleworth und seiner Firma Canonical ins Leben gerufen. Canonical
verdient Geld mit Dienstleistungen und Hosting für Geschäftskunden rund um
Linux, während die Distribution selbst komplett frei ist. Daher wurden auch
viele andere Distributionen (darunter auch Linux Mint), von Ubuntu abgeleitet.
Das Wort *Ubuntu* stammt aus einem philosophischen Konzept Nguni-Sprachen, die
in Shuttleworth's Heimat Südafrika gesprochen werden. Das Wort selbst bedeutet
*Menschheit*, die dahinterstehende Philosophie ist ziemlich komplex, basiert
aber vor allem auf der Annahme, dass das mensch-sein des Menschen aus dem
Kontakt und der Zusammenarbeit mit anderen Menschen entsteht. Das Konzept ist in
ganz Afrika verbreitet, und der Name wurde für das Betriebssystem gewählt, weil
das Konzept freier Software Parallelen zur Ubuntu-Philosophie aufweist. Er soll
den Aspekt des Gemeinsamen und des Teilens betonen.
#### An dieser Stelle die Demo beginnen
## Unterschiede
### Windows und Linux
Die folgenden Unterschiede sollen lediglich aus Anwendersicht aufgeführt werden.
Für Fragen zu den technischen Unterschieden stehe ich gerne im Anschluss zur
Verfügung.
#### Das Dateisystem
Die Unterschiede bei der Speicherung von Dateien sind nicht mehr so groß wie
früher, wo Windows die Dateinamen noch auf acht Zeichen und 3 Zeichen für die
Dateinamenerweiterung begrenzt hat. Der wichtigste Unterschied ist hier: Linux
hat keine Laufwerksbuchstaben! Wenn ein Computer über mehrere Laufwerke verfügt,
werden diese einfach als Ordner an einer beliebigen Stelle im Dateisystem
eingehängt. Für Benutzer:innen bedeutet das, dass niemand sich Gedanken machen
muss, auf welchem Laufwerk etwas liegt.
Ein weiterer Unterschied ist, dass es in Linux feste Orte gibt, an denen
Programme und Dateien abgelegt werden. So liegen ausführbare Programme in
`/usr/bin`, Konfigurationsdateien und `/etc` und so weiter. Anwender:innen haben
ein eigenes Verzeichnis für ihre Daten (Home-Verzeichnis), und können im
Normalfall auch nicht bzw. nur beschränkt auf andere Dateien zugreifen.
#### Rechte
Anders als Windows, hatte Linux schon von Beginn an ein ausgeklügeltes System
für Benutzerrechte. Dazu gehört, dass es auf jedem System mindestens zwei
Benutzerkonten gibt. Einen Systembenutzer, der zur Administration verwendet
wird, und der immer `root` heißt, und einen normalen Anwender:innen Nutzer. Jede
weitere Benuzter:in hat dann wiederum ein eigenes Konto. Zum Benutzen des
Computers meldet man sich niemals als `root` an! Diese strikte Trennung hat
Linux, schon lange vor Windows, einen deutlichen Sicherheitsgewinn eingebracht,
weil systemrelevante Änderungen immer einer expliziten Anmeldung des
`root`-Benutzers bedürfen (z.B. mit dem `sudo`-Programm).
Die Anmeldung an einem Linux-System geschieht rein lokal; etwas vergleichbares
zu dem *Microsoft-Konto* gibt es hier nicht!
#### Desktop
Jede Distribution kommt mit einer Desktop-Oberfläche. Anders als bei Windows
oder MacOS gibt es jedoch viele verschiedene Oberflächen (Gnome, KDE, XFCE usw.)
Das gibt Nutzer:innen zwar viel Freiheit, kann aber auch verwirrend sein. Am
besten ist es, sich zunächst mit der Oberfläche vertraut zu machen, die
vorinstalliert ist, und später, wenn man mehr Erfahrung hat, mit anderen zu
probieren.
Die Oberfläche von Ubuntu ist ein angepasstes GNOME. Diese Oberfläche ist
bewusst einfach gehalten, um Einsteiger:innen nicht zu überfordern. Es gibt ein
Startmenü, wie Windows Anwender:innen es kennen, und eine Suchfunktion für
Software.
#### Sicherheit
Ubuntu ist sehr stark auf Sicherheit ausgelegt. Benutzer haben nur die nötigsten
Rechte, und Programme, die von Benutzer:innen gestartet werden können das System
oder die Daten anderer Benutzer:innen nicht verändern. Netzwerkzugänge von außen
müssen explizit erlaubt werden.
#### Updates
Updates werden in der Regel über das Update-Center, eine Art *App-Store*
erledigt. Anders als bei Windows wird hier nicht nur das Betriebssystem sondern
alle installierte Software aktuell gehalten. Ubuntu ist dabei weniger
aufdringlich als WIndows, und benötigt deutlich seltener einen Neustart.
Benutzer:innen können selbst entscheiden, wie stark der Update-Vorgang
automatisiert wird, und wann Updates eingespielt werden.
### Software
Die Software für Windows und Linux unterscheidet sich. Viele Programme (z.B.
Microsoft Office), gibt es nicht für Linux. Dafür gibt es aber eine Vielzahl von
Programmen, die diese zu 100% ersetzen können. Viele Programme, wie Firefox,
Chrome etc. gibt es auch für beide Plattformen.
Viele Windowsprogramme lassen sich inzwischen auch auf Linux ausführen. Wenn
auch das nicht geht, bleibt für unverzichtbare Anwendungen noch, Windows in
einer Virtuellen Maschine zu installieren, und als "Gast" unter Linux laufen zu
lassen.
Bei Computerspielen sieht es inzwischen sehr gut aus: Spiele waren über Jahre
die Achillesferse von Linux, da die meisten Spiele nur für Windows entwickelt
wurden. Der Spiele Publisher Valve (Steam-Plattform) hat auf Basis des *Wine*
Programs, einem Kompatibilitätslayer für Windows, mit Proton eine Lösung
geschaffen mit der ein sehr großer Teil der Windows-Spiele auch auf Linux läuft.
Moderne Spiele laufen meist auch nativ auf Linux, da die großen Grafikengines
wie Unreal-Engine inzwischen alle auch unter Linux laufen. Ein solches Spiel auf
Linux lauffähig zu bekommen, bedeutet für den Hersteller nur noch einen
Knopfdruck und einen zusätzlichen Compilerdurchlauf. Tatsächlich laufen viele
Spiele auf Linux inzwischen flüssiger als mit Windows, weswegen Microsofts
Gaming-Sparte vor kurzem eine Task-Force ins Leben gerufen hat, die Windows
wieder effizienter machen soll.
Das heißt nicht, dass es nie Probleme gibt, Software zum laufen zu bekommen.
Manche Windows-Programme lassen sich wirklich nur auf Windows zum laufen
überreden. Hier hilft dann eine virtuelle Maschine zu benutzen, wenn gar nichts
mehr hilft.
### Viel Spaß mit Linux
Wer nicht unbedingt kommerzielle Spiele spielen will, findet aber auch viele
schöne und spannende Spiele, die selbst Open Source sind und viel Spaß machen.
+50
View File
@@ -0,0 +1,50 @@
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
% Created On: Mon 20 Apr 2026
% Summary: Presentation for the talk
% Language: de-DE
\section{FOSS: Vom Konsumenten zum Agenten}
\begin{frame}
\frametitle{Was bedeutet ``Frei und Quelloffen''?}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.2]{images/Tux_Marching.png}
\caption{\tiny{deiby-ybied on DeviantArt CC-BY-SA-NC 3.0}}
\end{figure}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Die 4 grundlegenden Freiheiten}
\begin{enumerate}
\setcounter{enumi}{-1}
\item Die Freiheit, eine Software so zu verwenden, wie ich es möchte, zu jedem Zweck.
\item Die Freiheit zu lernen wie das Programm funktioniert, und es so ändern zu können, dass es das tut,
was ich möchte.
\item Die Freiheit kopien dieser Software mit anderen zu teilen, so dass sie davon profitieren.
\item Die Freiheit die von mir vorgenommenen Änderungen mit anderen zu teilen. Somit haben alle, die die
Software nutzen, die Chance von meinen Verbesserungen zu profitieren.
\end{enumerate}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Und was hat das mit mir zu tun?}
\begin{itemize}
\item Software ist nicht an den Hersteller gebunden \pause
\item Gibt es keinen Support mehr, können andere übernehmen. \pause
\item Es gibt keinen Vendor Lock-In. \pause
\item Nutzer sind keine Konsumenten mehr, sondern Teil einer Gemeinschaft.
\end{itemize}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Wie kann ich mich einbringen?}
\begin{itemize}
\pause
\item Nutzt freie und quelloffene Software \pause
\item Teilt die Software mit anderen \pause
\item Teilt euer Wissen! \pause
\item Macht Vorschläge, was man verbessern kann.
\end{itemize}
\end{frame}
+39
View File
@@ -0,0 +1,39 @@
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
% Created On: Mon 20 Apr 2026
% Summary: Presentation for the talk
% Language: de-DE
\section{Was ist ein Betriebssystem?}
\begin{frame}
\frametitle{Definition}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.1]{images/hardwarediagram.png}
\end{figure}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Definition}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.4]{images/os-logos.png}
\end{figure}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Distributionen}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.075]{images/OS-Tree.png}
\end{figure}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Linux Mint}
\begin{figure}
\centering
\includegraphics[scale=0.5]{images/linux_mint.png}
\end{figure}
\end{frame}
+33
View File
@@ -0,0 +1,33 @@
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
% Created On: Mon 20 Apr 2026
% Summary: Presentation for the talk
% Language: de-DE
\section{Unterschiede}
\begin{frame}
\frametitle{Unterschiede zwischen Windows und Linux}
\begin{itemize}
\item Das Dateisystem \pause
\item Rechte \pause
\item Desktop \pause
\item Sicherheit \pause
\item Updates
\end{itemize}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Software}
\begin{figure}
\includegraphics[scale=0.3]{images/pile_of_floppy_disks.jpg}
\end{figure}
\end{frame}
\begin{frame}
\frametitle{Viel Spaß mit Linux!}
\begin{figure}
\includegraphics[scale=0.2]{images/wesnoth-1.18.0-4.jpg}
\caption{\tiny{Battle for Wesnoth 1.18.0 gameplay}}
\end{figure}
\end{frame}