Finish slides and notes
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\input{slides/01.Introduction}
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\input{slides/02.JustForFun}
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\input{slides/03.Foss}
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\input{slides/04.WhatIsAnOs}
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\input{slides/05.Differences}
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% epilogue
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\begin{frame}
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@@ -34,7 +34,7 @@ Benutzer, verbunden mit der Bitte, die Passwörter in eine leere Zeichenkette zu
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ändern. Etwa 20% der Nutzer folgten seinem Aufruf. Ein Sieg mit dem Stallman
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noch Jahre später gern angab.
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### GNU
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### GNU slide
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In späten 1970er und frühen 1980er Jahren begann die Hacker-Kultur in den USA zu
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fragmentieren, und viele Firmen wollten nicht, dass ihr Code in die Hände
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@@ -66,8 +66,8 @@ befand, als die Büros, und diese Funktion viele Laufwege ersparte. Die
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Stallman, dass es einen Bedarf an Software gab, die jeder frei nutzen und
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Verändern kann.
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Richard Greenblatt, ein befreudeter Hacker am MIT, gründete derweil die Firma
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*Lisp Machines Inc.*, um due LISP-basierten Computer bauen zu können, die er
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Richard Greenblatt, ein befreundeter Hacker am MIT, gründete derweil die Firma
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*Lisp Machines Inc.*, um die LISP-basierten Computer bauen zu können, die er
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zusammen mit Tom Knight im MIT-Lab designed hatte. Greenblatt wollte kein Geld
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von aussen annehmen, um möglichst unabhängig zu bleiben. Das führte zu
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Spannungen mit einigen Kommilitonen, die lieber Investoren-Geld annehmen
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@@ -131,6 +131,285 @@ das letzte fehlende Puzzle-Teil in die Hand: GNU/Linux war geboren.
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Über den Namen dieses Betriebssystems gibt es bis heute übrigens Kontroversen.
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Die Free Software Foundation besteht darauf, dass vollständige System GNU/Linux
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zu nennen, was technisch richtiger ist (zumal es inzwischen auch Systeme wir
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zu nennen, was technisch richtiger ist (zumal es inzwischen auch Systeme wie
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GNU/Mach und GNU/Hurd gibt). In der Öffentlichkeit hat sich die Kurzform *Linux*
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weitestgehend durchgesetzt.
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## Vom Konsumenten zum Agenten
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### Was bedeutet "Frei und Quelloffen"?
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Der Kern von FOSS ist die Freiheit, mit einem Stück Code (einem Programm) zu
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machen was man möchte. "Frei" ist zu verstehen wie in "Freiheit" nicht wie in
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"Freibier". FOSS ist zwar meistens kostenfrei, aber das ist nicht das Ziel. Es
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gibt durchaus Firmen, die mit FOSS Geld verdienen.
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Viele Unternehmen schreiben *Open-Source* auf ihre Software, weil man sich den
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Quellcode ansehen kann. Das ist aber nicht das Gleiche. Diverse Projekte heißen
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*Open-Irgendwas* obwohl die Software komplett closed source ist.
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### Die 4 essentiellen Freiheiten
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Die Free-Software-Foundation definiert die essentiellen Freiheiten so:
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- Die Freiheit, eine Software so zu verwenden, wie ich es möchte, zu jedem
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Zweck.
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- Die Freiheit zu lernen wie das Programm funktioniert, und es so ändern zu
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können, dass es das tut, was ich möchte.
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- Die Freiheit kopien dieser Software mit anderen zu teilen, so dass sie davon
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profitieren.
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- Die Freiheit die von mir vorgenommenen Änderungen mit anderen zu teilen. Somit
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haben alle, die die Software nutzen, die Chance von meinen Verbesserungen zu
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profitieren.
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Und ja, die Aufzählung startet offiziell bei null. Wir sind hier schließlich
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bei Informatikern, die machen das immer so.
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Die Freiheiten 1 und 3 erfordern unbedingt den Zugang zu dem Quellcode des
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Programms.
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Diese grundlegenden Ideen sind im Laufe der Zeit verfeinert und in rechtliche
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Verträge (Lizenzen) gegossen worden, die inzwischen auch von Gerichten in
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aller Welt anerkannt werden.
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Die bekannteste dieser Lizenzen ist die *GNU General Public License* unter der
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auch Linux selbst steht. Diese Lizenzen haben die Eigenschaft *infektiös* zu
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sein. Das heißt die Software, und alle davon abgeleiteten Werke müssen unter
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eine Lizez stehen, die mindestens die Freiheiten geben, die die GPL auch
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erlaubt. Dies soll verhindern, dass z.B. große Firmen, sich den Code von Linux
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einverleiben, und ihn zu Closed Source machen, und damit auf dem Rücken
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anderer Entwickler Geld zu verdienen.
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Es hat verschiedene Versuche von Konzernen gegeben, dieses Konzept anzugreifen
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(siehe SCO vs. Linux), die sind aber vor Gericht gescheitert.
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### Und was hat das mit mir zu tun?
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Die Freiheiten gelten für alle, nicht nur für Entwickler.
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Software kann nicht einfach so verschwinden. Bei Closed Source kann der
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Hersteller den Support einstellen, oder die Software ganz vom Markt nehmen.
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Damit ist sie komplett vom Markt verschwunden, und kann nicht mehr genutzt
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werden. Manchmal ist auch die Hardware nicht mehr verfügbar.
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FOSS Projekte können, da der Code ja der Allgemeinheit gehört, von anderen
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weiter entwickelt werden. Das kann auch durchaus kommerziell sein, in dem
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Sinne, dass eine Firma sich für die Dienstleistung den Code zu pflegen
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bezahlen lässt.
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Es gibt keinen *Vendor Lock-in*. Ein Hersteller kann nicht, z,B. durch
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entsprechende Funktionen im Code, verhindern, dass ein Gerät auf dem die
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Software läuft, verändert, repariert oder mit Komponenten und Ersatzteilen
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anderer Hersteller ausgestattet werden kann. *If you can't open it, you don't
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own it*, ist besonders in Zeiten immer spezialisierter werdender Geräte sehr
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bedeutsam geworden. Wer schon mal eine *Smarte* Glühbirne gekauft hat, die
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plötzlich gar nicht mehr Smart war, nachdem der Hersteller das Produkt
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eingestellt hat, kennt das Problem.
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Als Nutzer ist man plötzlich nicht mehr schweigender Konsument, sondern ein Teil
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einer Gemeinschaft, die sich um die Nutzung und Pflege von Software kümmert.
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Dazu gehören genauso die Nutzer, wie die Entwickler, denn um beinahe jedes freie
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Softwareprojekt, zumindest wenn es ein wenig größer wird, bilden sich eigene
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kleine Kulturen, mit ihrer eigenen Sprache, In-Jokes und häufig einer großen
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Leidenschaft für die genutzte Software. Als Beispiel dafúr dienen die
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Editor-Wars.
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Am Ehesten ist diese Kultur mit einer Allmende zu vergleichen: Die Software
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gehört der Gemeinschaft und wird auch von allen gemeinsam gepflegt.
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### Wie kann ich mich einbringen?
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Viele werden jetzt denken: "Ich bin gar kein Entwickler, wie kann ich mich da
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einbringen?" Freie Software lebt von den Menschen, die sie benutzen.
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Nutzt FOSS!
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Wenn ihr mit einer Software ein Problem lösen konntet, erzählt anderen davon.
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Diskutiert und bringt euch ein.
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Und zuletzt, wenn euch etwas einfällt, was ein Programm gebrauchen könnte,
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schlagt es vor! Nicht jede Änderung landet nachher im Projekt, aber Feedback ist
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den meisten Entwicklern sehr willkommen.
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## Was ist ein Betriebssystem?
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### Definition
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Ein Betriebssystem ist eine besondere Art von Computerprogramm, oder besser eine
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Sammlung von Computerprogrammen. Es besteht zum einen aus dem bereits erwähnten
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Kernel (z.B, Linux). Dieser Kernel ist dafür zuständig die Kommunikation
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zwischen den Komponenten der Hardware und den Programmen zu übernehmen. So
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stellt er zum Beispiel eine einheitliche Schnittstelle bereit, die es z.B,
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ermöglicht über den Soundchip Musik auszugeben, ohne dass das Programm, dass die
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Musik abspielen will, wissen muss wie der Chip funktioniert, und wie man ihn
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programmiert. Der Kernel kümmert sich auch darum, dass mehrere Programme
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gleichzeitig laufen können, ohne sich gegenseitig zu behindern.
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Zu den anderen Programmen gehören:
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- Eine Sammlung von Programmen, die den Systemstart organisieren (INIT system)
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- Eine Schnittstelle über die Programme mit dem System kommunizieren können
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(glibc)
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- Hintergrunddienste, die organisatorische Aufgaben übernehmen
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- Eine Benutzeroberfläche, damit Anwender:innen mit dem System interagieren
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können.
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Damit unterscheiden sie sich von Anwendungsprogrammen, die diese Funktionen
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nutzen, um Funktionen für die Anwender:innen bereitzustellen.
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### Distributionen
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Aufgrund seiner Geschichte, und der unterschiedlichen Herkunft seiner
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Komponenten, gibt es nicht das eine Linux-Betriebssystem. In der Anfangszeit
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haben Computer-Enthusiasten noch alle Komponenten aus dem Quellcode selbst
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erstellt, und Statt dessen haben sich schon früh verschiedene Firmen und private
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Gruppen darum bemüht komplette Pakete zu erstellen, die sich einfach
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installieren lassen. So eine Zusammenstellung heißt im Fachjargon
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*Distribution*. Anders als Windows oder MacOS enthalten Linux-Distributionen
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aber nicht nur das Betriebssystem selbst, sondern auch eine Sammlung
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ausgewählter Programme. Neben den Werkzeugen mit denen diese Installiert werden,
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ist das der größte Unterschied zwischen den Distributionen. Das Diagramm zeigt
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einige der wichtigsten Distributionen, und wie die von einander Abhängen.
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Für den Linux-Einsteiger ist die überwältigende Auswahl an verschiedenen
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Linux-Distributionen die wohl größte Hürde. Welche soll man nehmen? Darauf wird
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vermutlich jeder Linux-Nutzer eine eigene Antwort geben, denn jede/r hat seine
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Lieblingsdistribution.
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Die Auswahl hängt aber auch davon ab, welchen Zweck der Computer später erfüllen
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soll: Ein Server braucht andere Voraussetzungen und Software als ein Desktop-PC
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und der wiederum braucht andere als ein Gaming-Computer.
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Für Linux-Einsteiger haben sich die beiden Distributionen Ubuntu Desktop und
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Linux Mint als eine Art Defacto-Standard etabliert. Sie sind leicht zu
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installieren, und erfordern keine besonderen Linux-Kenntnisse um sie zu
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bedienen.
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### Ubuntu
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Ich stelle hier Ubuntu-Linux vor, dass auch auf vielen Linux-Installparties
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verwendet wird, und eine sehr große und offene Community hat.
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Ubuntu wurde 2004 als Ableitung der Debian Distribution von dem Südafrikaner
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Mark Shuttleworth und seiner Firma Canonical ins Leben gerufen. Canonical
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verdient Geld mit Dienstleistungen und Hosting für Geschäftskunden rund um
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Linux, während die Distribution selbst komplett frei ist. Daher wurden auch
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viele andere Distributionen (darunter auch Linux Mint), von Ubuntu abgeleitet.
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Das Wort *Ubuntu* stammt aus einem philosophischen Konzept Nguni-Sprachen, die
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in Shuttleworth's Heimat Südafrika gesprochen werden. Das Wort selbst bedeutet
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*Menschheit*, die dahinterstehende Philosophie ist ziemlich komplex, basiert
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aber vor allem auf der Annahme, dass das mensch-sein des Menschen aus dem
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Kontakt und der Zusammenarbeit mit anderen Menschen entsteht. Das Konzept ist in
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ganz Afrika verbreitet, und der Name wurde für das Betriebssystem gewählt, weil
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das Konzept freier Software Parallelen zur Ubuntu-Philosophie aufweist. Er soll
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den Aspekt des Gemeinsamen und des Teilens betonen.
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#### An dieser Stelle die Demo beginnen
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## Unterschiede
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### Windows und Linux
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Die folgenden Unterschiede sollen lediglich aus Anwendersicht aufgeführt werden.
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Für Fragen zu den technischen Unterschieden stehe ich gerne im Anschluss zur
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Verfügung.
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#### Das Dateisystem
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Die Unterschiede bei der Speicherung von Dateien sind nicht mehr so groß wie
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früher, wo Windows die Dateinamen noch auf acht Zeichen und 3 Zeichen für die
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Dateinamenerweiterung begrenzt hat. Der wichtigste Unterschied ist hier: Linux
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hat keine Laufwerksbuchstaben! Wenn ein Computer über mehrere Laufwerke verfügt,
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werden diese einfach als Ordner an einer beliebigen Stelle im Dateisystem
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eingehängt. Für Benutzer:innen bedeutet das, dass niemand sich Gedanken machen
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muss, auf welchem Laufwerk etwas liegt.
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Ein weiterer Unterschied ist, dass es in Linux feste Orte gibt, an denen
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Programme und Dateien abgelegt werden. So liegen ausführbare Programme in
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`/usr/bin`, Konfigurationsdateien und `/etc` und so weiter. Anwender:innen haben
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ein eigenes Verzeichnis für ihre Daten (Home-Verzeichnis), und können im
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Normalfall auch nicht bzw. nur beschränkt auf andere Dateien zugreifen.
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#### Rechte
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Anders als Windows, hatte Linux schon von Beginn an ein ausgeklügeltes System
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für Benutzerrechte. Dazu gehört, dass es auf jedem System mindestens zwei
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Benutzerkonten gibt. Einen Systembenutzer, der zur Administration verwendet
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wird, und der immer `root` heißt, und einen normalen Anwender:innen Nutzer. Jede
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weitere Benuzter:in hat dann wiederum ein eigenes Konto. Zum Benutzen des
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Computers meldet man sich niemals als `root` an! Diese strikte Trennung hat
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Linux, schon lange vor Windows, einen deutlichen Sicherheitsgewinn eingebracht,
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weil systemrelevante Änderungen immer einer expliziten Anmeldung des
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`root`-Benutzers bedürfen (z.B. mit dem `sudo`-Programm).
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Die Anmeldung an einem Linux-System geschieht rein lokal; etwas vergleichbares
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zu dem *Microsoft-Konto* gibt es hier nicht!
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#### Desktop
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Jede Distribution kommt mit einer Desktop-Oberfläche. Anders als bei Windows
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oder MacOS gibt es jedoch viele verschiedene Oberflächen (Gnome, KDE, XFCE usw.)
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Das gibt Nutzer:innen zwar viel Freiheit, kann aber auch verwirrend sein. Am
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besten ist es, sich zunächst mit der Oberfläche vertraut zu machen, die
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vorinstalliert ist, und später, wenn man mehr Erfahrung hat, mit anderen zu
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probieren.
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Die Oberfläche von Ubuntu ist ein angepasstes GNOME. Diese Oberfläche ist
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bewusst einfach gehalten, um Einsteiger:innen nicht zu überfordern. Es gibt ein
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Startmenü, wie Windows Anwender:innen es kennen, und eine Suchfunktion für
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Software.
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#### Sicherheit
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Ubuntu ist sehr stark auf Sicherheit ausgelegt. Benutzer haben nur die nötigsten
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Rechte, und Programme, die von Benutzer:innen gestartet werden können das System
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oder die Daten anderer Benutzer:innen nicht verändern. Netzwerkzugänge von außen
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müssen explizit erlaubt werden.
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#### Updates
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Updates werden in der Regel über das Update-Center, eine Art *App-Store*
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erledigt. Anders als bei Windows wird hier nicht nur das Betriebssystem sondern
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alle installierte Software aktuell gehalten. Ubuntu ist dabei weniger
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aufdringlich als WIndows, und benötigt deutlich seltener einen Neustart.
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Benutzer:innen können selbst entscheiden, wie stark der Update-Vorgang
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automatisiert wird, und wann Updates eingespielt werden.
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### Software
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Die Software für Windows und Linux unterscheidet sich. Viele Programme (z.B.
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Microsoft Office), gibt es nicht für Linux. Dafür gibt es aber eine Vielzahl von
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Programmen, die diese zu 100% ersetzen können. Viele Programme, wie Firefox,
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Chrome etc. gibt es auch für beide Plattformen.
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Viele Windowsprogramme lassen sich inzwischen auch auf Linux ausführen. Wenn
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auch das nicht geht, bleibt für unverzichtbare Anwendungen noch, Windows in
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einer Virtuellen Maschine zu installieren, und als "Gast" unter Linux laufen zu
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lassen.
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Bei Computerspielen sieht es inzwischen sehr gut aus: Spiele waren über Jahre
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die Achillesferse von Linux, da die meisten Spiele nur für Windows entwickelt
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wurden. Der Spiele Publisher Valve (Steam-Plattform) hat auf Basis des *Wine*
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Programs, einem Kompatibilitätslayer für Windows, mit Proton eine Lösung
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geschaffen mit der ein sehr großer Teil der Windows-Spiele auch auf Linux läuft.
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Moderne Spiele laufen meist auch nativ auf Linux, da die großen Grafikengines
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wie Unreal-Engine inzwischen alle auch unter Linux laufen. Ein solches Spiel auf
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Linux lauffähig zu bekommen, bedeutet für den Hersteller nur noch einen
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Knopfdruck und einen zusätzlichen Compilerdurchlauf. Tatsächlich laufen viele
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Spiele auf Linux inzwischen flüssiger als mit Windows, weswegen Microsofts
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Gaming-Sparte vor kurzem eine Task-Force ins Leben gerufen hat, die Windows
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wieder effizienter machen soll.
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Das heißt nicht, dass es nie Probleme gibt, Software zum laufen zu bekommen.
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Manche Windows-Programme lassen sich wirklich nur auf Windows zum laufen
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überreden. Hier hilft dann eine virtuelle Maschine zu benutzen, wenn gar nichts
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mehr hilft.
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### Viel Spaß mit Linux
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Wer nicht unbedingt kommerzielle Spiele spielen will, findet aber auch viele
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schöne und spannende Spiele, die selbst Open Source sind und viel Spaß machen.
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@@ -0,0 +1,38 @@
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||||
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
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||||
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
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% Created On: Mon 20 Apr 2026
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% Summary: Presentation for the talk
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% Language: de-DE
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||||
\section{FOSS: Vom Konsumenten zum Agenten}
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||||
\begin{frame}
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||||
\frametitle{Was bedeutet ``Frei und Quelloffen''?}
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||||
\begin{figure}
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\centering
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||||
\includegraphics[scale=0.2]{images/Tux_Marching.png}
|
||||
\caption{\tiny{deiby-ybied on DeviantArt CC-BY-SA-NC 3.0}}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
|
||||
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||||
\begin{frame}
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||||
\frametitle{Die 4 grundlegenden Freiheiten}
|
||||
\begin{enumerate}
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\setcounter{enumi}{-1}
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||||
\item Die Freiheit, eine Software so zu verwenden, wie ich es möchte, zu jedem Zweck.
|
||||
\item Die Freiheit zu lernen wie das Programm funktioniert, und es so ändern zu können, dass es das tut,
|
||||
was ich möchte.
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||||
\item Die Freiheit kopien dieser Software mit anderen zu teilen, so dass sie davon profitieren.
|
||||
\item Die Freiheit die von mir vorgenommenen Änderungen mit anderen zu teilen. Somit haben alle, die die
|
||||
Software nutzen, die Chance von meinen Verbesserungen zu profitieren.
|
||||
\end{enumerate}
|
||||
\end{frame}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Und was hat das mit mir zu tun?}
|
||||
\begin{itemize}
|
||||
\item Software ist nicht an den Hersteller gebunden \pause
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||||
\item Gibt es keinen Support mehr, können andere übernehmen. \pause
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||||
\item Es gibt keinen Vendor Lock-In. \pause
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||||
\end{itemize}
|
||||
\end{frame}
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||||
@@ -0,0 +1,31 @@
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||||
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
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||||
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
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||||
% Created On: Mon 20 Apr 2026
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||||
% Summary: Presentation for the talk
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||||
% Language: de-DE
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||||
\section{Was ist ein Betriebssystem?}
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||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Definition}
|
||||
\begin{figure}
|
||||
\centering
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||||
\includegraphics[scale=0.4]{images/os-logos.png}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Distributionen}
|
||||
\begin{figure}
|
||||
\centering
|
||||
\includegraphics[scale=0.075]{images/OS-Tree.png}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Ununtu}
|
||||
\begin{figure}
|
||||
\centering
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||||
\includegraphics[scale=0.2]{images/Ubuntu-logo-2022.svg.png}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
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||||
@@ -0,0 +1,33 @@
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||||
% Title: Linux - Mehr als nur ein Betriebssystem
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||||
% Author: Alexander Noack <jali@orca-central.de>
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% Created On: Mon 20 Apr 2026
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% Summary: Presentation for the talk
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||||
% Language: de-DE
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||||
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||||
\section{Unterschiede}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Unterschiede zwischen Windows und Linux}
|
||||
\begin{itemize}
|
||||
\item Das Dateisystem \pause
|
||||
\item Rechte \pause
|
||||
\item Desktop \pause
|
||||
\item Sicherheit \pause
|
||||
\item Updates
|
||||
\end{itemize}
|
||||
\end{frame}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Software}
|
||||
\begin{figure}
|
||||
\includegraphics[scale=0.3]{images/pile_of_floppy_disks.jpg}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
|
||||
|
||||
\begin{frame}
|
||||
\frametitle{Viel Spaß mit Linux!}
|
||||
\begin{figure}
|
||||
\includegraphics[scale=0.2]{images/wesnoth-1.18.0-4.jpg}
|
||||
\caption{\tiny{Battle for Wesnoth 1.18.0 gameplay}}
|
||||
\end{figure}
|
||||
\end{frame}
|
||||
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