Add some structure info

This commit is contained in:
2026-05-01 15:22:08 +02:00
parent ca38d8b80e
commit 141b79c115

View File

@@ -8,17 +8,38 @@ das Betriebssystem. Dabei geht es vor allem um zwei Dinge: Die Philosophie von
freier und Open-Source Software zu erklären, und den Interessierten die Angst zu
nehmen, ein Linux-Betriebssystem mal auszuprobieren.
## Themen
## Struktur
Der Vortrag beginnt mit einem kleinen Ausflug in die Historie von Linux. Ein
paar Worte über Richard Stallmann und das GNU Projekt, und warum Linux
eigentlich GNU/Linux heißen müsste. Danach soll es weiter gehen mit einem
Einstieg in die Philosophie von FOSS, und warum man bei Linux vom Kunden zum
aktiven Teilnehmer wird.
Der Vortrag soll in mehrere Teile gegliedert sein:
Anschließend geht es darum, was Linux auf dem Desktop ist, und warum es so viele
Distributionen gibt.
- Historischer Abriss: Wie ist es zu GNU und Linux gekommen?
- Was ist der Unterschied zwischen FOSS und kommerzieller Software, und warum
bin ich als Linux-Nutzer kein Kunde?
- Installation und Kompatibilität
- Unterschiede zwischen Linux und Windows
Kurz vor Ende wird eine kurze Live-Demo gezeigt, wie man Linux (Ubuntu?) auf
einem (virtuellen) Rechner installiert, einfach um zu zeigen, wie leicht das
geht.
### Just for fun: Wie Linux entstanden ist
- Geschichte des MIT-AILab als Geburtsort vieler Ideen, die bis Heute eine
Wirkung auf die Computerwelt haben.
- Richard Stallmann als einer der Pioniere der dortigen Hackerkultur. Entwickler
von EMACS.
- Freies teilen von Quellcode war normal
- Als Software zunehmend kommerzialisiert wurde (Microsoft et. al.), verloren
Leute wie Stallmann den Zugriff auf -teils von ihnen selbst entwickelten -
Quellcode.
- Stallmann glaubte, dass der Zugriff auf den Code von Software gleichbedeutend
mit dem Wissen um das Funktionieren von Computern ist, und daher als ein
Menschenrecht (als Teil des Rechts auf Bildung) betrachtet werden sollte.
- Gründung des GNU-Projekts und Schaffung der General Public License (GPL)
- 1990 hatte das GNU-Projekt alle Tools zusammen, die ein funktionierendes
Betriebsystem braucht. Außer dem wichtigsten, dem Kernel.
- 1991 veröffentlicht Linux Torvalds, ein Finnischer Student, seinen ersten
eigenen Kernel für 80386 PCs. Gebaut hat er ihn, weil die damals üblichen
MS-DOS Rechner weit davon entfernt waren, die Fähigkeiten eines
80386-Prozessors voll auszunutzen.
- Da der Kernel auch unter der GPL steht, war er das fehlende Puzzle-Teil. Die
Tools aus dem GNU-Projekt konnten sehr einfach auf Linux portiert werden, und
bildeten nun ein fertiges Betriebssystem.
- Fun fact: Die FSF sagt: GNU/Linux, was technisch gesehen eigentlich richtiger
ist, Linux ist nur der Kernel.